Singende Säge und Hawaiiitarre (Steelgitarre) - Salon Hawaii

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Die Singende Säge
wurde als Musikinstrument Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt. Wahrscheinlich waren es zunächst musikalische Holzfäller, die mit Stöcken das Sägeblatt in Schwingung brachten. Recht bald fand man heraus, wie man mit einem Geigenbogen einen Ton erzeugt.
Größere Bekanntheit erlangte die Singende Säge dann in den USA in den Vaudeville-shows (frühes Varieté) Anfang des 20. Jahrhunderts. In den 1920er-Jahren wurde das Instrument in vielen europäischen Salonorchestern verwendet. So entdeckten zeitgenössische Komponisten den Klang und schrieben Stimmen dafür in Opern und Orchesterwerken (z.B. Schostakowitsch „Die Nase“, Khachaturian Klavierkonzert).
Auch in der Volksmusik verschiedener Kulturen (USA, Russland, Finnland, China) war die Singende Säge beliebt und ist es z.T. heute noch.
Der Klang ähnelt einer Sopranstimme und die Säge ist auch das Instrument, das der menschlichen Singstimme am nächsten kommt.
Verwendung findet die Singende Säge in verschiedenen Kunstrichtungen wie Chanson, Kabarett, Varieté, Jazz, Rock, experimentelle Musik und Filmmusik.
 
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